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- Familienwappen Weidens -
Dies ist das Vollwappen derer von Blauenburg, wie es von seiner Hochgeboren Rondrian von Blauenburg geführt wird. Den Schild dürfen alle Mitglieder dieser alten weidener Familie führen, der Helm ist jedoch der des Barons von Wolfenbinge. Seit seiner Belehnung hat der Herr von Blauenburg seinem Helm das Zeichen der Baronie und seine Rangkrone hinzugefügt, und ist auf allen Turnieren daran zu erkennen.
Dieses Wappen wird nunmehr lediglich von Brin von Gilbertholz geführt. Er ist der letzte Nachkomme der Familie, die während des Orkensturms fast alle Mitglieder verloren hatten. Als fahrender Ritter dient er derzeit beim Herrn von Wolfenbinge.
Wie auch das Wappen des Herzogtums darselbst, so trägt auch der Schild des weidener Herrscherhauses die glorreichen Farben grün/silber. Eine neue Einführung ist das Kronenkissen in rot. Wie auch bei den Abbildungen der anderen Provinzen ist ein solches Kissen bis dato lediglich dem Provinzsouverän vorbehalten.
Beherrscht wird dieser Schild von dem Wappenbild der großen Familie derer von Löwenhaupt. Zusätzlich findet sich das redende Wappen derer von Eichenstein. Dieses ist in Anlehnung an die heimatliche Grafschaft in den Farben der Gft. Bärwalde gehalten. Obige Abbildung zeichnet sich durch typische weidener Schlichtheit aus, wurde doch sowohl auf Helm als auch auf den Edlenreif verzichtet. Mitglieder dieser Familie stellen seit Generationen den Inhaber des Edlengutes Wulfenhain zu Wolfenbinge, eine Baronie im Praios Weidens. Derzeitige Träger diesen Schildes sind die Geschwister Fann und Falber von Löwenhaupt-Eichenstein.
Über die Mandavarwin, die im Volksmund gern ehrfürchtig als "Einhornritter" bezeichnet werden, ranken sich in Weiden mindestens so viele Sagen, wie über den Blautann, den Neunaugensee oder das Nebelmoor.
Derzeitiger Träger diesen Schildes ist Fran von Ochs, ein weit entfernter Verwandter derer von Ochs aus den garethischen Landen.
Dieses redende Wappen ist seit Generationen im Besitz derer von Rotherwald. Jetziges Oberhaupt und Ritter zu Gut Rotherwald ist Seine Edelgeboren Edric von Rotherwald.
Goldener Adler auf blauem Grund, gehalten von zwei Antilopen. Das Wappen derer von Spillenstein (gestiftet durch Grifo den Jungen von Weiden, aus verständlichen Gründen in den Regesten jedoch erstmalig seit etwa 530 v.H. verzeichnet) zeigt einen goldenen Adler - in einigen Quellen ist auch von einem goldenen Falken die Rede - auf blauem Grund und wird von zwei Antilopen gehalten, um die Schnelligkeit und Gewandtheit des jungen Tassilo zu verdeutlichen. Auch sollten die Schildhalter immer an die Abstammung der Familie aus den praioswärtigen Landen erinnern - denn aus Unwissenheit hatte Grifo nicht beachtet, daß auch das Liebliche Feld für dererlei Tiere nicht weit genug im Praios liegt.
Dieses redende Wappen wird von der Familie von der Tann schon seit Generationen geführt. Seine Hochgeboren Rondralrik von der Tann herrscht derzeit über das Lehen Nordhag, in dessen Wappen auch das derer von der Tann eingefügt ist.
Seit vielen Generationen stellt die Familie derer von Weißenstein den Haus- und Hofmeister Weidens (in der Nachfolge der alten Seneschalke); derzeitiger Amtsinhaber ist Herr Eberwulf. Und genauso lange ist dieses Wappen überliefert. Schon zu Zeiten, als noch von denen von Weißenberg gesprochen wurde, da die später namensgebende Feste noch nicht erbaut war, symbolisierte der Sparren den weißen Berggipfel. Nur der Name wurde in der Folge gewandelt, nicht aber das Wappen. |
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© by Thorsten Grube, 2003