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- Brin von Eschenbach -
Ritter zu Eschenbach
[Status: SC - Spieler: Patrick Reed]
 
30 Ron 3 v. Hal
Der Ritter Brin gehört dem im Herzogtum eher unbedeutenden Geschlecht der Eschenbachs an. Das kleine und noch junge Rittergeschlecht verwaltet erst in der dritten Generation das kleine Stück Land im Westen der Baronie Brachfelde.
Brin wurde in jungen Jahren nur deshalb etwas bekannter, weil er seine Knappschaft bei Pagol von Löwenhaupt ableistete. Mit dem im Volke wie im Adel beliebten Mauergrafen, ist Brin in dieser Zeit viel im Herzogtum herumgekommen, begleitete er seinen Herren doch auf all seinen Reisen durch die Weidener Lande. Seitdem besteht auch ein sehr vertrautes Verhältnis zwischen Pagol und Brin, ist der Mauergraf doch bis heute eine Art Vaterfigur für den Ritter.
Die Knappschaft Brins endete schließlich im Jahr 17 Hal in der Hauptstadt Trallop. Dort nahm er als "Kipper" traditionell am Gestampfe des Turnier teil und wurde anschließend, wie alle anderen Knappen die ihre Ausbildung an diesem Tag beendet hatten, von Herzog Waldemar persönlich zum Ritter geschlagen.
Dem frisch "geschlagenen" Ritter, der sich an diesem Turniertag besonders hervorgetan hatte, wurde dann von Herzog Waldemar (der wohl begeistert war von dem jungen rondragefälligen Recken) noch während des Siegerbanketts, das Angebot gemacht Dienst in Reihen der Rundhelme zu leisten. Und aus einer Bärentoder-Schnapslaune heraus bot er ihm gleich den Rang eines Juncherres (Bannerträger) an, sehr zum Missfallen des damaligen Soldgrafen.
Brin nahm dieses Angebot an, doch nach dem nun folgenden Orkensturm schied er bereits wieder aus dem Weidener Heer aus, um dem Ruf Aves nachzugeben und die Welt zu bereisen.
Doch als die Gefahr aus dem Osten drohte, kehrte er sofort in seine Heimat zurück, um dem Herzog seinen Schwertarm zu leihen.
So hat er bei allen wichtigen Schlachten Weidens gegen den zwölfmal verfluchten Bethanier, seine Schergen, sowie in jüngster Vergangenheit gegen die Orken, mitgekämpft:
Auf den Vallusanischen Weiden, vor Ysilia und beim Sichelstiegfeldzug konnte man ihn ebenso antreffen, wie nun beim neuerlichen Orkensturm, wo er nach den Kämpfen in seiner Heimat Brachfelde auch am Rathil und vor Donnerbach stritt.
Doch während Brin zumeist mit kleineren Blessuren aus den Schlachten zurückkehrte, fielen seine Verwandten und Freunde auf der Wallstatt Rondras. Seinen Vater Geldor und Herzog Waldemar auf den Vallusanischen Weiden, Baron Valgor und seinen Bruder Wahnfried beim Ysiliafeldzug.
Nach dem Tode seines Vaters, und der seines älteren Bruders nur kurze Zeit später, fiel schließlich das kleine Stück Land am Finsterbach an ihn, welches er nun seit dem Jahr 28 Hal verwaltet.
Mit der höheren Verantwortung ist Brin inzwischen auch ruhiger und sesshafter geworden.
Aus seiner Familie leben auf dem Rittergut neben seinem jüngeren Bruder Rondrian noch sein Neffe Firutin von Treuenbritzen, der ihm als Knappe dient.
Neben den ritterlichen Waffen wie Schwert, Zweihänder und Lanze, kann Brin auch hervorragend mit dem Bogen umgehen. Diese Fähigkeit verdankt er der Freundschaft mit dem Elfen Alirion Morgenrot, der aus dem Eschenbach sehr nahen Elfenort Salafaern stammt und den er bereits seit frühester Jugend kennt.
Brin ist ein typischer Vertreter des Weidener Rittertums: Konservativ die alten Werte hochhaltend und ehrenvoll für Herzogin und Leuin streitend.

Gezeichnet von Christoph Pilger
© by Christoph Pilger
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