- Bragon Urelbor Mandavarwin -

Edler von Pandlarilsquell
Ehrenritter im herzoglich-weidener Hausorden vom Silbernen Bären
Ehrenritter des Fürstenhauses Eberstamm
Falkenritter des Kosch
Einhornritter

[Status: SC - Spieler: Mario Rogowski]

12 Pra 6 Hal
Kein Mitglied des sagenumwobenen Hauses Mandavarwin kann als typischer Weidener gelten. Zu aufgeschlossen stehen die als „Einhornritter“ bezeichneten Edlen den Mysterien Deres und den alten Völkern gegenüber, zeigen keine Scheu bei Begegnungen mit Hexen, Elben, Druiden, Feen oder ähnlichen Wesen. Die Ritter sind Loyal gegenüber Individuen, aber nicht zwangsläufig den Instituten oder Häusern mit denen diese Individuen verbunden sind. Das Wohl Weidens hat Priorität, unabhängig von politischen Notwendigkeiten bzw. Entscheidungen höhergestellter Persönlichkeiten und Würdenträger. Einer der wichtigsten Gründe, weshalb die Einhornritter sich nie um die Gunst der Machthabenden gebalgt haben und lieber ein zurückgezogenes Dasein führten. Auch die derzeitige Herzogin ist daher nicht ganz frei von Zweifel. Nicht so sehr was die Loyalität der Mandavarwin gegenüber dem Land betrifft, als vielmehr deren überaus eigenständigen Entscheidungen und Vorgehensweisen. Denn keinem Herrscher behagt es, wenn sich Untergebene als außerhalb des Lehenssystems stehend betrachten.
Der rehäugige Bragon mit der elbisch anmutenden jugendlichen Ausstrahlung und derzeit bekanntester Sproß des Hauses, bildet da keine Ausnahme. Bereits wenige Herzschläge nach seiner Geburt erhielt er nach eigenen Angaben den „Kuß der Fee“ - womit die Landesseele Pandlaril ihm seine tiefgreifende Liebe zum Land eingegeben sowie auch die Gabe zur Regeneration durch Weidener Wasser verliehen haben soll. Das berühmte Einhorn Mandavar hingegen zeichnete ihn - wie auch andere Familenmitglieder - auf daß er stets in der Lage sei, die Gedankenbotschaften die es sendet zu verstehen. Sowohl als feyiama der Auelfensippe Einhornruf in der Baronie Pallingen als auch von anderen Elben wird er „Amalargra“ (elbisch für Wolfsbruder) genannt, da dies wohl seinem innersten Wesen entspricht. Er spielte als Knabe mit Blütenjungfern und balgte später freundschaftlich mit Biestingern. Durch mütterliche Fürsorge, väterliche Tugend, zwergischen Ernst und elfischen Gleichmut wuchs der dunkelhaarige Kämpe zu einem 183 Halbfinger großen, lebensbejahenden Mann heran, der aufgeschlossen den Mysterien Deres und den alten Völkern gegenübersteht, und dem zum heutigen Zeitpunkt nur noch wenig schrecken kann. In seinem bisherigen, kurzen Leben hat er gegen Untote, Borbaradianer, Geweihte des Namenlosen, Drachen und Dämonen gekämpft und diese Begegnungen ohne nennenswerte Verletzungen überstanden. Er erlebte sein erstes, großes Abenteuer in der Dämonenbrache, besuchte Feenwelten, hatte Liebschaften mit Hexen und Elbinnen, und war mehr als einmal an der Front der Schwarzen Lande! Skeptischen, ungläubigen Äußerungen anderer diesbezüglich begegnet er mit wissendem Lächeln.
Seine Abenteuerlust mußte der redegewandte Ritter, der sowohl die Zunge der Elben als auch der Zwerge Spricht und dessen sprichwörtliche elbische Gelassenheit wohlbekannt in Weiden ist, zeitweilig zügeln, denn als Führer der Huscarls (Schutztruppe des Hauses Binsböckel) hatte er sich um die Güter der Binsböckels zu sorgen. Mittlerweile übt er diese Aufgabe nicht mehr aus, da er sich nicht der bestehenden Hierarchie beugte - seine oberste Lehnsherrin ist nun mal die Fee Pandlaril.
Wohl auch deshalb wird er - der Einhornritter - gemieden. Zu wunderlich sind die Geschichten die im Lande kursieren, als daß selbst manch kleingeistiger Adliger davor gefeit wäre, zu elbenhaft versponnen erscheinen seine Ansichten, zu eigenwillig ist sein Gebaren, das von einer unvereinbar erscheinenden Mischung aus rondrianischer Tugend und korgefälliger Notwendigkeit bestimmt wird, zu unbeugsam ist sein Willen. Die Reisen in fernen Ländern und die langjährige Gesellschaft von magischen und mystischen Wesenheiten haben ihn den menschlichen Bewohnern des Herzogtums etwas entfremdet, so daß ungewiß ist wann die abergläubischen Weidener vorbehaltlos auf ihn zutreten können.
Auch wenn er über eine komplette Ritterrüstung verfügt, trägt er am liebsten ein einfaches Kettenhemd, darüber einen Wappenrock aus Elfenbausch, dazu weißlederne Beinkleider vom Gadangstier und braune Wildlederstiefel elbischer Machart. Er versteht sich auf den Gebrauch von Kettenwaffen, bevorzugt aber Bihänder sowie als Schwertmeister natürlich Langschwerter - besonders seine persönliche Waffe Ligornosch (zwergisch für Alicorn) aus echtem Zwergenstahl und die magische Klinge Xendur (zwergisch für Feuerstolz) mit dem Löwenkopfknauf, welche beide aus den Essen der Angroschim stammen. Er reitet natürlich ein Tralloper Schlachtroß, welches den Namen Graf Bahafir (elbisch für Schneewind) trägt. In Weiden ist der Einhornritter zumeist in Begleitung seines auelbischen Mentors Mandradao Nebelhaar und dem frechen Meckerdrachen Minorcor anzutreffen.

Bragon Urelbor Mandavarwin
Gezeichnet von Caryad, 2003
© by Caryad, 2003

Typische Zitate:
"Wenn man nicht sagen kann was man meint, kann man auch nicht meinen was man sagt!"
"Achtet nicht die Bauern gering, die für das täglich Brot sorgen und lobet nicht zu sehr die hohen Herrschaften, welche tapfer gegen die Feinde des Reiches streiten - ein jeder erfüllt einen wichtigen Zweck und hat für sein handeln Respekt verdient."
"Gesetz und Gerechtigkeit sind zwei verschiedene Früchte - sie zu ernten bedarf es daher zweier unterschiedlicher Methoden!"
"Unterschätze nie einen Gegner, aber fürchte auch keinen, denn nicht einmal die Götter sind unsterblich!"
"Erwarte stets das Unerwartete, denn Überraschung ist die Mutter des Sieges!"
"Laßt uns darüber reden!"
(vor einem Kampf)
"Ihr wollt darnieder liegen im Straßendreck - kalt wie Firuns Atem, bleich wie Marbos Angesicht? Eorla!"
(wenn man dem angebotenen Gespräch nicht nachkommt)
"Die Zwölfe mögen euch Gnade gewähren, ich tue es nicht!"
(zu Orks, Kultisten des Namenlosen, Paktierern u.ä.)

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© by Thorsten Grube, 2003