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- Die Heidenstein-Krise -
Dieser Konflikt war eine schwere innere Krise Weidens, die das Herzogtum nur etwa ein Jahre nach dem Ende der zweiten weidener Unruhen erneut an den Rand eines Bürgerkrieges trieb.
Ausgelöst wurde die Krise von Knorrhold von Harffenberg-Binsböckel (dem Baron von Heidenstein) und dem damaligen Soldgrafen Wallbrord von Löwenhaupt-Berg j.H., welche einander aus verschiedenen Gründen in herzlicher Feindschaft zugetan waren. Beide trugen durch diverse Provokationen seit 30 Hal zu einer steten Eskalation der Krise bei, welche schließlich 31 Hal ihren Höhepunkt erreichte, als Wallbrord die Burg des Barons belagern ließ und sogar deren Erstürmung vorbereitete.
Beendet wurde die Krise durch die Vermittlung Linnarts von Ruckenau, welcher kurz vor dem geplanten Sturmangriff zusammen mit dem Cronrat vor der Burg eintraf und die beiden Kontrahenten zur Aufgabe bewegen konnte.
Beide begaben sich daraufhin umgehend nach Trallop, um sich vor Herzogin Walpurga für ihre Taten zu verantworten. Wallbrord trat kurz darauf als Soldgraf zurück, während Knorrhold kurioserweise erst zu einer Arreststrafe verurteilt und nach deren Verbüßung dann zum herzoglichen Fechtmeister ernannt wurde.
Auch diese Krise geht auf ein Briefspiel zurück und wurde zudem auch von verschiedenen Artikeln im Aventurischen Boten sowie im Fantholi begleitet.
Eine Zusammenstellung dieser Texte (mit Meisterinfos zum Nachspielen der entscheidenden Konfrontation), anhand derer man den Verlauf der Krise nachverfolgen kann, steht unter dem untenstehenden Link zum Download bereit.
 
Artikelzusammenstellung
 
Weiterführende Links
Zweite weidener Unruhen
Herzogenstadt Trallop
Herzogin Walpurga
Linnart von Ruckenau
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