- Reichsmark Sichelwacht -

 

Die Mark ist das größte Teillehen Weidens. Sie grenzt im Westen an die Gft. Bärwalde, im Südwesten an die Gft. Baliho und im Osten an das Bornland, während die Südgrenze zum Hzgtm. Tobrien von den Drachensteinen, die Grenze im Norden (zugleich auch Reichsgrenze) vom Rathil gebildet wird.
Die heutige Reichsmark wurde erst unter Grifo, dem letzten der weidener Seneschalke, zur eigenständigen Grafschaft erhoben und gilt neben der Gft. Heldentrutz als ärmster und rückständigster Teil Weidens.
Da gut die Hälfte der Mark in Gebirgen (Rote Sichel, Schwarze Sichel, Drachensteine) liegt, ist Landwirtschaft im größeren Stil nur in der Tiefen Mark und entlang der Tobrischen Straße im westlichen Teil des Lehens möglich. In den Bergen selbst sind die Erträge kärglich, und wer nicht, wie die Barone von Zollhaus, Beonspfort oder Ingerimms Steg, das Glück hat, in Mienen die Erze der Drachensteine und der Roten Sichel abbauen zu können, der wird schnell zum sprichwörtlichen Räuberbaron, will er seinem Bankrott entgehen.
Die dünne Besiedlung der östlichen Baronien der Mark ist allerdings auch auf die lebensfeindliche Wüstenei zurückzuführen, welche bei ihrer Entstehung viele Todesopfer forderte und Überlebende zur Flucht in den westlichen Teil der Sichelwacht veranlaßte.
Regiert wird die Reichsmark von der oberhalb des Hauptortes Salthel gelegenen Burg Aarkopf aus von Markverweser Ralmir von Zornbrecht-Hauberach.
Mehr Informationen über die Sichelwacht kann man in der Spielhilfe Das Herzogtum Weiden finden.

© by Marcus Friedrich, 2002