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Reichserzstadt Baliho -



Die Stadt (ca. 2.800
Einwohner, T: PHE, PRA, RAH, TRA) am Zusammenfluß der Flüsse Pandlaril und
Rotwasser, gelegen an der Reichsstraße II inmitten der Hügel der Menzheimer Au,
hat eine ebenso lange wie wechselvolle Geschichte erlebt.
Der 1.442 v. Hal von Isegrein II. zur Versorgung der gleichnamigen Feste gegründete Ort wurde nur
kurze Zeit später Hauptstadt des Herzogtums Baliho. 1.246 v. Hal wurde die Stadt
während des Ersten Orkensturmes vom Orkhäuptling Nargazz Blutfaust erobert und
gehörte fast zweihundert Jahre lang zum orkischen "Könikreisch des Nordens".
Unter Herzog Galdur von Horasia verlor der Ort seinen Status als
Provinzhauptstadt, als jener seine Residenz nach Trallop
verlegte. Seitdem war Baliho, 19 Hal zur Reichsstadt erhoben, bis 29 Hal mit
wenigen Unterbrechungen Hauptstadt der gleichnamigen
Grafschaft.
Der Ort
besteht im wesentlichen aus zwei Stadtteilen, der Altstadt und der Südstadt.
In der Altstadt, auch Grafenstadt genannt, die rund ein Drittel des Stadtgebiets
umfaßt, leben hauptsächlich Vertreter verschiedener Adelshäuser und angesehene
Kaufleutefamilien. Die meisten Häuser dort wurden im Weidener Spitzgiebelstil
errichtet, und nur dieser Stadtteil ist auch von einer Stadtmauer umgeben. Die
Südstadt, auch als Ochsenviertel bezeichnet, ist bedeutend jünger. Hier findet
man vor allem Pferde- und Rinderhändler, auf sie angewiesene Handwerker sowie
eine Reihe von Spielsalons und Tavernen verschiedenster Güte.
Die eigentlichen Machthaber der Südstadt sind die Rinderbarone und ihre Handlanger, die
Vollstrecker, mit denen man sich besser nicht anlegt, reicht ihr Einfluß doch
weit über die Stadt hinaus. Die Sitten hier sind rauh, und Peitsche und Klinge
sitzen locker, doch ist es dem Stadtmeister Angrist Bärenstein von Baliho
zusammen mit dem Burggrafen Avon Nordfalk von Moosgrund in den letzten Jahren
gelungen, Recht und Ordnung in der Stadt weitgehend wieder herzustellen.
Wahrzeichen der Stadt sind die Tausendjährige Eiche auf dem Marktplatz und die
auf einer Felsnadel im Rotwasser gelegene alte Grafenfeste, die Burg Baliho.
Wichtigste Handelsgüter der Stadt sind die Wachstücher der Gfl. Balihoer
Linnenmeisterei, welche meist zu den bekannten Weidener Wachsmänteln
weiterverarbeitet werden, sowie der Balihoer Bärentod, ein starker
Roggenschnaps. Vor allem aber ist Baliho der wichtigste Handelsplatz Weidens für
Rinder und Pferde.
Ausführlichere Informationen über die Stadt kann man der
Spielhilfe Das Herzogtum Weiden entnehmen.